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Der NKF-Haushalt – Kein Buch mit sieben Siegeln! - 01/2019

Samstag, 02. Feb 2019 10:00 – 17:00
Ort: Limperstraße 40, Recklinghausen
Tickettyp Preis Anzahl
Teilnehmerbeitrag 20,00 €

Die kommunalen Haushaltsberatungen stellen politische Neulinge aber auch „alte Hasen“ immer wieder vor Herausforderungen. Da scheint es „gute“ und „schlechte“ Kredite zu geben. Maßnahmen werden unterschiedlich bewertet, je nachdem ob es sich um eine Investition oder eine Unterhaltungsmaßnahme handelt. Nicht selten hört man Sätze wie „Pensionslasten sind kein Problem, wir haben Rückstellungen gebildet!“. Während die Haushaltsplanung sich annährend ein ¾-Jahr zieht, dauern Prüfungsausschusssitzungen, in denen der Jahresabschluss beraten wird, manchmal nur wenige Minuten.
Ihr Dozent, Christian Schölzel, kombiniert in diesem Seminar seine Erfahrungen als Kämmereiabteilungsleiter, als Dipl. Kaufmann und Diplom Verwaltungswirt, als langjähriger Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung sowie als Ratsmitglied und Stadtverbandsvorsitzender in der Stadt Wülfrath, um den eigentlich trockenen Stoff in einer Mischung aus anschaulichen Praxisbeispielen und theoretischer Grundlagenvermittlung zu vermitteln.

Seminarinhalt
- Grundlagen des Neuen kommunalen Finanzmanagement – Teil I
• Was steht wo im Haushalt?
• Das Drei-Komponentensystem
o Die Bilanz (Was gehört der Gemeinde und wer hat es finanziert?)
o Ergebnisrechnung und Finanzrechnung
Schwerpunk: Der Unterschied zwischen Unterhaltung und Investitionen
• Steuerungsmöglichkeiten über Budgetrechte und Mittelübertragungen

Mittagspause

Grundlagen des NKF – Teil II
• Rückstellungen, Abschreibungen, Sonderposten, Forderungen
Schwerpunkt: Pensionsrückstellungen
• Die Bedeutung des Jahresabschlusses!

Das 2. NKF Weiterentwicklungsgesetz
• Inhalte, Möglichkeiten und Problemzonen
• Der globale Minderaufwand/ Chancen und Risiken
• Anlagenbuchhaltung: Zwischen Komponentenansatz und Wirklichkeitsprinzip

Die Prüfung eines kommunalen Haushalts
• Die Rolle des Rates -> Gestalter oder Prüfungsamt?!
• Strukturelle Ansatzpunkte
• Beispiele aus der Praxis
• Ziele, Kennzahlen
• Zeitvergleich, Betriebsvergleich, Soll- Ist-Vergleich

barrierefrei

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