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Weitere Reformanstrengungen notwendig – Stärkung der Kommunen unverzichtbar
Der Deutsche Städte – und Gemeindebund hat die Sparbeschlüsse der Bundesregierung als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. „Bei einer Gesamtverschuldung von 1,7 Billionen Euro von Bund, Ländern und Gemeinden müssen wir endlich den Weg aus dem Schuldensumpf finden. Das geht nicht ohne Einschnitte auch im Sozialbereich. Erfolg werden wir allerdings nur haben, wenn weitere Reformschritte folgen“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg heute in Berlin.

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pressefoto_LaumannDas Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die Kommunalisierung der Versorgungsverwaltung bleibt eine gute und richtige Entscheidung. Die Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen sind bei den Kommunen in guten und verantwortungsvollen Händen – und zwar in allen Kommunen gleichermaßen“, erklärte Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (26. Mai 2010) in Düsseldorf. Hinweise, dass die Anerkennung und Einstufung schwerbehinderter Menschen vor allem vom Wohnort abhängig ist, gibt es nicht. „Nach Auswertung der amtlichen Statistik durch die Bezirksregierung Münster haben sich aktuell in der Presse lancierte Zahlen als nicht nachvollziehbar erwiesen“, sagte der Minister.

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argentur_fuer_arbeit_logoAnlässlich der aktuellen Diskussion um die Jobcenter-Reform erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Karl Schiewerling MdB:

Die Jobcenter-Reform ist von allen Partnern gemeinsam und einmütig beschlossen worden. Der Beschluss umfasst sowohl das große Ziel „Hilfe aus einer Hand“ als auch die neuen Strukturen, mit denen dieses Ziel in der Praxis vor Ort umgesetzt werden soll. Dieser inhaltliche Kernbereich der Reform sollte nicht mehr angetastet werden. Ich setze darauf, dass insbesondere unsere Partner in Ländern und Kommunen kurz vor Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens entsprechend verantwortungsvoll handeln. Denn die Reform ist zu wichtig für die betroffenen Menschen. Für sie haben wir gemeinsam sehr lange und sehr ernsthaft verhandelt und für das Ergebnis gab es von allen Beteiligten in Bund, Ländern und Kommunen in den vergangenen Wochen ausschließlich Lob!

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vgh_grossVerfassungsbeschwerden gegen Verteilungsschlüssel für Finanzzuweisungen im Zusammenhang mit der Umsetzung von „Hartz IV“ erfolgreich

Der Verteilungsschlüssel für Finanzzuweisungen, die das Land Nordrhein-Westfalen den Kreisen und kreisfreien Städten im Zusammenhang mit der Umsetzung des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt („Hartz IV“) gewährt, ist mit der Landesverfassung nicht vereinbar. Die einschlägige Regelung im nordrhein-westfälischen Ausführungsgesetz verletzt das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Dies hat der Verfassungsgerichtshof NRW durch heute verkündetes Urteil entschieden und damit den Verfassungsbeschwerden von vier Städten (Aachen, Essen, Remscheid, Wuppertal), fünf Kreisen (Düren, Euskirchen, Heinsberg, Unna, Rhein-Erft-Kreis) und der StädteRegion Aachen stattgegeben.

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