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argentur_fuer_arbeit_logoAnlässlich der aktuellen Diskussion um die Jobcenter-Reform erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Karl Schiewerling MdB:

Die Jobcenter-Reform ist von allen Partnern gemeinsam und einmütig beschlossen worden. Der Beschluss umfasst sowohl das große Ziel „Hilfe aus einer Hand“ als auch die neuen Strukturen, mit denen dieses Ziel in der Praxis vor Ort umgesetzt werden soll. Dieser inhaltliche Kernbereich der Reform sollte nicht mehr angetastet werden. Ich setze darauf, dass insbesondere unsere Partner in Ländern und Kommunen kurz vor Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens entsprechend verantwortungsvoll handeln. Denn die Reform ist zu wichtig für die betroffenen Menschen. Für sie haben wir gemeinsam sehr lange und sehr ernsthaft verhandelt und für das Ergebnis gab es von allen Beteiligten in Bund, Ländern und Kommunen in den vergangenen Wochen ausschließlich Lob!

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vgh_grossVerfassungsbeschwerden gegen Verteilungsschlüssel für Finanzzuweisungen im Zusammenhang mit der Umsetzung von „Hartz IV“ erfolgreich

Der Verteilungsschlüssel für Finanzzuweisungen, die das Land Nordrhein-Westfalen den Kreisen und kreisfreien Städten im Zusammenhang mit der Umsetzung des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt („Hartz IV“) gewährt, ist mit der Landesverfassung nicht vereinbar. Die einschlägige Regelung im nordrhein-westfälischen Ausführungsgesetz verletzt das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Dies hat der Verfassungsgerichtshof NRW durch heute verkündetes Urteil entschieden und damit den Verfassungsbeschwerden von vier Städten (Aachen, Essen, Remscheid, Wuppertal), fünf Kreisen (Düren, Euskirchen, Heinsberg, Unna, Rhein-Erft-Kreis) und der StädteRegion Aachen stattgegeben.

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frank_bsirske_webRemscheid. Verdi-Chef Frank Bsirske fordert mehr Steuer-Quellen für Kommunen.

Verdi-Chef Frank Bsirske fordert eine Ausweitung der Gewerbesteuer auf Freiberufler sowie höhere Erbschaftssteuern, um die Kommunen vor dem finanziellen Kollaps zu bewahren. Das sagte er im Gespräch mit der WAZ-Mediengruppe – und zur Begründung: „Die Kommunen können sich nicht mehr am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, geraten viele Städte in Verhältnisse, in denen ähnlich wie in Griechenland über massiven Personalabbau und Lohnkürzungen diskutiert wird. Dazu darf es nicht kommen. Sonst erleben wir eine Zuspitzung sozialer Auseinandersetzungen.”

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Das Finanzministerium teilt mit:FM.nrw

„Die Ergebnisse der Regionalisierung der Mai-Steuerschätzung zeigen, dass für teure Wahlversprechen und Steuergeschenke kein finanzieller Spielraum vorhanden ist“, teilte Finanzminister Dr. Helmut Linssen am Mittwoch in Düsseldorf mit. Dies war bereits nach dem Gesamtergebnis, das der Arbeitskreis Steuerschätzung Anfang Mai vorgelegt hatte, er­wartbar (PM Linssen, 5. Mai 2010). Der Arbeitskreis hatte für alle Gebietskörperschaften bis 2013 ein Minus von 38,9 Milliarden Euro gegenüber der bisherigen Finanzplanung prognostiziert. Für Nordrhein-Westfalen addieren sich die Mindereinnahmen im genannten Finanzplanungszeitraum auf knapp 4,8 Milliarden Euro.

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