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IT.NRW legt Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung vor

IT.NRW legt Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Gemeinden des Landes vor

Bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 17,997 Millionen auf rund 17,332 Millionen zurückgehen (-3,7 Prozent). Das geht aus der Vorausberechnung zur Bevölkerungsentwicklung des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hervor. Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen hat IT.NRW als Statistisches Landesamt erstmals eine aktuelle Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung für alle Städte und Gemeinden des Landes durchgeführt.

Die Berechnungen stellen eine Anschlussrechnung an die Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein- Westfalens 2008 bis 2030/2050 dar, die IT.NRW bereits im Mai dieses Jahres vorgestellt hat. Bei der aktuellen Modellrechnung handelt es sich um "Status-quo-Berechnungen", d. h. bezogen auf die einzelnen demografischen Komponenten wurde die bisherige Entwicklung der Gemeinden - unter Berücksichtigung der zukünftigen Veränderungen - für den Berechnungszeitraum fortgeschrieben. Für jede der 373 kreisangehörigen Städte und Gemeinden des Landes wird die zukünftige Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht jeweils zum 1. Januar eines Jahres bis 2030 aufgezeigt.

Die regionalisierten Ergebnisse zeigen, dass die demografische Entwicklung auf der Gemeindebene sehr unterschiedlich verlaufen wird.
Dabei lassen sich zum Teil erhebliche Unterschiede einzelner Gemeinden eines Kreise feststellen: So können Gemeinden mit erwartetem Bevölkerungswachstum neben Gemeinden mit sinkender Einwohnerzahl liegen. Außerdem wird sich die Veränderung der Altersstruktur in den Gemeinden sehr unterschiedlich gestalten.

Ergebnisse für kreisangehörige Städte und Gemeinden finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2009/pdf/184_09a.pdf

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2009/pdf/184_09b.pdf

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